Northeimer Datenbank Deutsches Gedicht

Fahret hin, fahret hin von

Fahret hin, fahret hin,
Grillen, geht mir aus dem Sinn!
Bruder mein, schenk uns ein,
laß uns lustig sein!
Drum, ihr Grillen, weichet weit,
die ihr meine Ruh zerstreut!
Ich bin nicht
so erpicht,
der auf Grillen dicht'.

Grillisieren, phantasieren,
muß aus meinem Kopf marschieren,
Wo man blast, Trahrah blast,
in dem Waldpalast:
Und ich sag, es bleibt dabei,
lustig ist die Jägerei,
so im Wald
sich aufhalt,
bis das Herz erkalt't.

Hasen, Füchse, Dachse, Lüchse
schieß ich oft mit meiner Büchse,
Das vertreibt manches Leid,
manche Traurigkeit.
Löwen, Bären, Pantertier,
wilde Schwein und Tigertier
sind nicht frei
vor dem Blei
der edlen Jägerei.

He, he, he! Hirsch und Reh
dorten ich von ferne seh;
Eins davon, weiß ich schon,
wird mir bald zum Lohn.
Drum, ihr Götter, gebet zu,
daß ich ja nicht fehlen thu!
Puff und Knall!
daß es schall,
daß das Hirschlein fall.