Northeimer Datenbank Deutsches Gedicht

Als mich dein Wandeln an den Tod verzückte von

Als mich dein Wandeln an den Tod verzückte

Als mich dein Dasein tränenwärts entrückte
und ich durch dich ins Unermess'ne schwärmte,
erlebten diesen Tag nicht Abgehärmte,
mühselig Millionen Unterdrückte?

Als mich dein Wandeln an den Tod verzückte,
war Arbeit um uns und die Erde lärmte.
Und Leere gab es, gottlos unerwärmte,
es lebten und es starben Niebeglückte!

Da ich von dir geschwellt war zum Entschweben,
so viele waren, die im Dumpfen stampften,
an Pulten schrumpften und vor Kesseln dampften.

Ihr Keuchenden auf Straßen und auf Flüssen!!
Gibt es ein Gleichgewicht in Welt und Leben,
wie werd' ich diese Schuld bezahlen müssen!?