Northeimer Datenbank Deutsches Gedicht

Jetzt geht der Marsch ins Feld von

Jetzt geht der Marsch ins Feld,
der Kaiser braucht Soldaten,
wir sind Soldaten um das Geld.
Der Kaiser der tut schlafen,
Soldaten die müssen wachen,
dazu sind sie bestellt.
Der Kaiser sitzt am Thron,
in der einen Hand das Zepter,
denn er, er trägt die Kron;
in der andern Hand das blanke Schwert,
das nichts als Krieg und Streit begehrt,
kein Frieden und kein Pardon.
Soldat, du junges Blut,
du bist so hoch geboren,
hast immer frohen Mut;
drum wenn die Kanonen brausen,
so darf es dir nicht grausen,
wer Glück hat kommt davon,
wer Angst hat springt davon.