Northeimer Datenbank Deutsches Gedicht

Uber die Geburt des Herren von

Uber die Geburt des Herren

Der Mensch/ das Spill der Zeit verlohr die Ewigkeit/
Und Gott der ewig ist nimt an sich Fleisch und Zeit/
Und trägt der Zeitten Fluch/ den Tod/ daß er das Leben
Dem was hir sterblich ist auff ewig könne geben.
So wird/ was noch bißher auf diser Welt gefehlt
Die Zeitt und Ewigkeit! O Wunderding! vermählt.