Northeimer Datenbank Deutsches Gedicht

Auch auf selbe Begebnus von

Auch auf selbe Begebnus

Wer will / der mag den Wind verbinden:
Er unterfangt Vnmüglichkeit.
Der Geist ist doch von mir nicht weit /
macht man schon Ort und Port verschwinden.
Er bleibt nicht / bleib schon ich / dahinden:
ist stäts mit Gaben mir bereit /
mich zu erquicken jederzeit.
Er läst kein Creutz sich überwinden.
Mein standhaffts Herz ist seine Klufft /
wo Er der liebsten Seelen rufft.
Jauchz' ich schon nicht mit etlich tausend:
Ey so vertritt sein' Allheit mich /
so unaussprechlich seufz-und sausend /
daß ich sie spüre regen sich!