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Der Dichter von

Der Dichter

Ihm ists verliehn aus den verworrnen Tagen,
die um die andern sich wie Kerker dichten,
zum blauen Himmel sich empor zu richte,
in Freudigkeit: Hier bin ich, Herr! zu sagen.

Das Leben hat zum Ritter ihn geschlagen,
er soll der Schönheit neidsche Kerker lichten;
daß nicht sich alle götterlos vernichten,
soll er die Götter zu beschwören wagen.

Tritt erst die Lieb auf seine blühnden Hügel,
fühlt er die reichen Kränze in den Haaren,
mit Morgenrot muß sich die Erde schmücken;

süßschauernd dehnt der Geist die großen Flügel,
es glänzt das Meer - die mutgen Schiffe fahren,
da ist nichts mehr, was ihm nicht sollte glücken!