Northeimer Datenbank Deutsches Gedicht

Jetzund kömmt die Nacht herbei von

Jetzund kömmt die Nacht herbei

Jeztund kömmt die Nacht herbei,
Vieh und Menschen werden frei,
Die gewünschte Ruh geht an,
Meine Sorge kömmt heran.

Schöne glänzt der Mondenschein
Und die gülden Sternelein;
Froh ist alles weit und breit,
Ich nur bin in Traurigkeit.

Zweene mangeln uberall
An der schönen Sternen Zahl;
Diese Sterne, die ich mein,
Ist der Liebsten Augenschein.

Nach dem Monden frag ich nicht,
Tunkel ist der Sternen Licht,
Weil sich von mir weggewendt
Asteris, mein Firmament.

Wann sich aber neigt zu mir
Dieser meine Sonnen Zier,
Acht ich es das Beste sein,
Daß kein Stern noch Monde schein.