Northeimer Datenbank Deutsches Gedicht

Nach Sturm und Kampf und Not und Plage von

Nach Sturm und Kampf und Not und Plage
erschienen endlich goldne Tage.
Gesichert hinter starken Deichen
Liegen die Marschen nun, die reichen.
Hernieder leuchtet blau der Himmel
auf Saatengewog und Herdengewimmel,
voll ist die Luft von Lerchengesang,
von Dorf zu Dorf tönt der Glocken Klang.

Das ist das einst so öde Land
des grauen Watt's voll Schlamm und Sand,
das ist's, wo einst, umrauscht vom Rohr,
die Fischerhütte stieg empor,
Das ist's, wofür die Väter stritten,
Das ist's, wofür die Väter litten!
Preis ihnen drum in Bild und Sang -
Ihr wack'ren Väter habet Dank!