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Götter wandelten einst ... von

Götter wandelten einst ...

Götter wandelten einst bei Menschen, die herrlichen
Musen
Und der Jüngling, Apoll, heilend, begeisternd wie
du.
Und du bist mir, wie sie, als hätte der Seligen Einer
Mich ins Leben gesandt, geh ich, es wandelt das
Bild
Meiner Heldin mit mir, wo ich duld und bilde, mit
Liebe
Bis in den Tod, denn dies lernt ich und hab ich von
ihr.

Laß uns leben, o du, mit der ich leide, mit der ich
Innig und glaubig und treu ringe nach schönerer
Zeit.
Sind doch wirs! und wüßten sie noch in kommenden
Jahren
Von uns beiden, wenn einst wieder der Genius gilt,
Sprachen sie: es schufen sich einst die Einsamen
liebend
Nur von Göttern gekannt ihre geheimere Welt.
Denn die Sterbliches nur besorgt, es empfangt sie die
Erde,
Aber näher zum Licht wandern, zum Aether hinauf
Sie, die inniger Liebe treu, und göttlichem Geiste
Hoffend und duldend und still über das Schicksal
gesiegt.