Northeimer Datenbank Deutsches Gedicht

Trost der Nacht von

Trost der Nacht.

Weiche Hände hat die Nacht
Und sie reicht sie mir ins Bette;
Fürchtend, daß ich Tränen hätte,
Streicht sie meine Augen sacht.

Dann verläßt sie das Gemach;
Rauschen hör' ich, sanft und seiden;
Und den Dornenzweig der Leiden
Zieht sie mit der Schleppe nach.