Northeimer Datenbank Deutsches Gedicht

Allein von

Allein
(An meinen Hund)

Seit du mir fehlst, wards in den Arbeitsnächten
So lautlos still ... Sonst fühlt' ich, treu gesellt,
Dein Leben doch in all der Totenruhe,
In der die Nacht nur mit sich selber sprach.
Wie fragend hob dein mächt'ger Kopf sich oft
Und sah mich an. Und lässig fiel die Hand,
Bog sich vertraut um deines Ohres Muschel
Und schrieb, noch warm von ihrer Wärme, fort ...

Heut griff sie tastend durch den leeren Raum.